Kalender

Aus Aloran Kompendium
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Abenteuerkalender des Jahres 351 i.J.P

Dies ist der Kalender der Helden aus dem Jahr der Passionen 351.


Inhaltsverzeichnis

I. Myloar

1./2. Fest der Passionen Auf der Überfahrt von Olburg nach Ankarz entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem letzten Drachen außerhalb der Zeit

3. Überfahrt nach Ankarz auf dem Arasmeer

4. Prozessbeginn gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in Märkteburg, Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz

5. Abflug aus Ankarz, Überfall der Theraner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die theranischen, schwarzen Trolle, Prinz Isgar und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Märkteburg zu reisen

6. theranischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört

7. in Märkteburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.

8. inhaftiert

9. inhaftiert

10. inhaftiert

11. inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung

12. inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung

13. inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung

14./15. Fest des Mynbruje Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die Helden unter Helom Kerzorban

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21. Tag des Ucuri

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28. Königstag (Festtag für den König der Zwerge)

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30.

II. Galoar

1.

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3.

4.

5.

6.

7.

8. Tag der Hylderid

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14./15. Fest der Garlen

16.

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27. Tag des Bundes Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem Rad des Lebens ausgezeichnet.

28.

29.

30.

III. Floar

1.

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8.

9.

10. Tag des Ardon

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14./15. Fest des Floranuus

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30.

IV. Biloar

1.

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14./15. Fest des Birgel

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27.

28.

29.

30. Tag des Ingerimm

V. Tyloar

1.

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4. Tag des Sirodan

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12. (Geburtstag von Augustus Octavius)

13.

14./15. Fest des Tystonius

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21. Tag des Bragilos

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27.

28. Tag des Krogarr

29.

30.

VI. Boar

1.

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4.

5.

6.

7.

8. Plagengedenktag

9.

KAPITEL 17

10. Ein inhaftierter Verwirrter (Bransi Soden) berichtete von seinem seltsamen Traum zur Heilung König Varulos

11.

12. Von Märkteburg nach Lüderitz gesprungen, Aufbruch nach Travar

13. Übernachtung "Donnerklause" auf dem Weg nach Travar

14./15. Fest des Boron Ankunft in Travar, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu Lucius Larcius Obloci, theranischer Lichtträgernovize Lucius Furius

16. Ausgrabungscamp, Prof. Mamercus Porcius Mucus gerettet

17. Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht

18. Reise zum alten Heiligtum Gi-Umuna, Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum

19. 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den Pfad der Eingeweihten.

20. in den Tiefen Ekurbad entdeckt und auf Enbi Lulu'Gugal getroffen. Drachentränen aktiviert, Nachts/Morgens in Travar Mordem Blandera getötet

21. Tag des Gjori Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian & Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel

22. Inhaftiert

23. Inhaftiert

24. Flavius Vitreus Elatus kommt in Travar an, Kenji und das Orakel Gaia Tarratia

25. Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)

26. Botschafter Aulus Furius Lentus und Admiral Marcus Iunius Castramus treffen Adarian und Henk in der Arena

27. Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachentränen

28. erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)

29. Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji

30. Tag der Toten Warten auf den Kampf

Erdfest

1. Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen Elatus und Salvius Tuscus Inanis beobachtet, Kenji redet mit Inanis

2. Schlichtung im Museum mit Mucus und den Lichtträgern, Kenji betrinkt sich mit Wolfhardt Schnittmeier, Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier

3. Verleihung des "Stern von Zenos" in Travar, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.

4. frühe Morgenstunden Quintus Minucius gefasst und von Iustus Trebatius magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian Astendar-Tempel)

5. Scheidung und Octavias Ernennung zur Gesandten des Drachen, Bankett, Sabaoth Immortalis Geburtsname Spurius Iunius und Feier mit Hadita Gazan, Inanis malt Adarian

VII. Loar

KAPITEL 18

1. Loar

(Episode 18.01) Verabschiedung in Travar, Reise mit Lichtträgerportal, Ankunft in Trosk, Quartier in Ratsschenke, Adarian wird Lichtträger, Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei Abraxa, Henk stellt Eleonor vor

2. Loar

Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Lichtträgertempel, Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor

3. Loar, Tag des Torian

(Episode 18.02) Die Helden besuchen Egeil von Wallenrode, der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Lichtträger geworden ist, anschließend Besuch bei Adarians Mutter, welche erneut geheiratet hat und zwar Eginhard von Sonnenborn. Adarians Bruder Cosima war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach Falkenau.

4. Loar

(Episode 18.03) Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in Teichwalde das Verschwinden der Kinder untersucht und die Teichmaid von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Erzquestor,

(Episode 18.04) Nachmittags in Tiefenau, mit Boronquestor Gandar Benner gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von Erlerig Darrow erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden (Miracula & Mysteria Alchymico-Medica, Lapis animalis microcosmicus, alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Questor Gandar mit nach Trosk genommen.

5. Loar

Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten,

(Episode 18.05) Mittags nach Kobulten: Harulf Bröck berichtet, es sei bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei Bransi Soden eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach Kirchwalde: Schreie unterucht.

6. Loar

Mit Herma Geradd gesprochen und vom Traum erfahren,

(Episode 18.06) mit Björi Gundars in den Sumpf nach Golomoor, bei Ankunft alle "Gäste" von Sirixx Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht

7. Loar

Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum Wubulub, Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das Lied des Wubulub, Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum Amoth-Hûntirn korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen

8. Loar

(Episode 18.07) Aufbruch zur Untier-Aue, dämonifizierten Baum gefunden, Herzstein in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem Schicksal erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Naugard gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben

(Episode 18.08) zum Sonnenuntergang in Naugard in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken Verführungen ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trosk aufgebrochen.

9. Loar

(Episode 18.09) Nach Mitternacht sofort die Lichtträger aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Lichtträgertempel, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thera erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung > keine Gespräche möglich, Egeils haut aus Lichtträgertempel ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,

10. Tag des Arodin

(Episode 18.10) Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Theraner den Drachen zurückgeben sollen

(Episode 18.11) Abends in der Bibliothek die Questoren gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur Gruft der Besessenen in Trosk geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum Le Bran-Anwesen geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und Blaren Rigged besiegt.

11. Loar

(Episode 18.12) Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Lichtträgern das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Lichtträgern und Kenji und Octavia im Gasthaus.

12. Loar

Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König Eisenkeil. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König Sigurd bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen.

(Episode 18.13) Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen (Rede des Königs, Adarians Rede) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den T'Skrang-Krieger Ssissokk in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Märkteburg und verbreitete eine Rede des Zwergenkönigs Varulos, in dem dieser den Frieden mit dem theranischem Imperium ausrief und den gemeinsamen Feind, die Bruderschaft, benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.

13. Loar

(Episode 18.14) Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.

14. Loar, Fest des Lochost

Lochost erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn "alle Türen öffnen wird". Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit Wolfhardt, Gerbert und seiner Frau Nira. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.

15. Loar, Fest des Lochost

Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von Sabaoth Immortalis, welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört den Lichtträgertempel und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trosk brennt am Mittag!

(Episode 18.15) Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund Celan fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater Hafiz Dara Al-Hakim. Der Großmeister der Lichtträger Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Lichtträgertempel.

16. Loar

(Geburtstag von Gerbert)

Archorbar kehrt nach Trosk zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von Eleonor einen Brief aus Jerris mit beunruhigenden Nachrichten: Jaran ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus Galad Sidh kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trosk zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Naugard zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Jerris aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten.

(Episode 18.16) Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Jerris kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.

17. Loar

Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von Borka vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Jerris fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Jerris kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.

KAPITEL 19

18. Loar

(Geburtstag von Henk Hjaldinger)

(Episode 19.01) Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Jerris zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus Fuchsbau ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten phex'schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und seine Gilde abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit Giftvogel über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum Lochostpark schlendern und über Kronstadt und die Vergangenheit reden. Adarian sucht den Lichtträgertempel auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters Arthas Lichtschlag. Foxi holt die Helden zurück in den Fuchsbau und Waruf berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied Schwarzschatten, welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von Utukk'Xul. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens Zum guten Ton. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den Briccone-Brüdern gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im Guten Ton trifft Henk seine alte Bekannte Viola wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von Maldoror enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei.

(Episode 19.02) Adarian und Foxi besuchen noch das Briccone-Casino. Adarian wird von dem eleganten Massimo Briccone freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort Mestoph und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.

19. Loar

Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor Phex den Eid der Verschwiegenheit abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen.

Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Lichtträgermitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Lichtträgertempel zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit.

Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten.

Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von Luca Briccone im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im Bada Beng an. Vor Cupos Büro spielen Toni, Fredo und Silvio Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. Cupo, der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können.

(Episode 19.03) Das Bada Beng droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher Grush-Hûz um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren.

Im Bada Beng zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum Briccone-Casino entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Phex-Tempel, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten.

(Episode 19.04) Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Lichtträger sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Phextempel auf.

20. Loar

Gegen Mitternacht erreichen die Helden den Phextempel. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie Phex' Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. Der Alte in der Tiefe führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester Hella und seinem einjährigen Sohn Montakor, der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch Hellas Ketzereien. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim Lochosttempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.

(Episode 19.05) Anschließend ziehen sie los zum Lochostplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer Laraxodilia-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Lichtträger unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und Maldoror spricht zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden "fliehen" entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat.

(Episode 19.06) Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Lichtträger, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Usiel und der Riss in den Drachentränen ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Usiel, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert.

Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Adepten überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick.

Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lochost und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachentränen schützen die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachentränen scheinen wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Jerris.

21. Loar, Tag des Jerole

(Episode 19.07) Vor der Ankunft in Jerris durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der Amortuus-Pest enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia Briefe an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Lichtträgern zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen.

In Jerris bringen die Helden die Sporen zu den Lichtträgern und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Lichtträger auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Lichtträgern zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Lichtträgerbruder überrascht wird und im Lichtträgertempel dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.

22. Loar

In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.

(Episode 19.08) Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu Gantrapudra Kaliprasad in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Lichtträgern und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Lichtträgern abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des Chorollis und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Erzquestors den Tempel und hilft seelsorgerisch aus.

Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Mynbruje danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die Lichtträger konfisziert und in ihrem Tempel eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will.

Am Abend erstattete Adarian im Lichtträgertempel Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Tempel, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.

23. Loar

Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Lichtträgertempel, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Tempels zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalcumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe "Kalipudra 5142". Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.

(Episode 19.09) Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass Giftvogel mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur Hohen Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Lichtträgern und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.

24. Loar

Dieser Tag ist zum offiziellen Borontag ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die Lichtträger haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird Mjonflir auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Boronquestor den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von Cupo und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Jerris machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe Lucia sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an. Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der Bhumesischen Fliege. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.

25. Loar

Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Jerris bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Lichtträgern auf.

KAPITEL 20

(Episode 20.01) Großmeister Lichtschlag verabschiedet alle in Jerris und öffnet ein Portal nach Märkteburg in den Lichtträgertempel. Dort werden alle von Wolfhardt begrüßt und sprechen mit Archorbar. Iustus Trebatius und Augustus Octavius warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin Gaia Tarratia konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im Theranischem Imperium und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die theranischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen Brief von Inanis. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein theranischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter Consideratus, Diffido und Fiderian in die Rote Erde zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Lichtträgern und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.

26. Loar, Tag des Kerodas

Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst Hartmut Milles seinen Bericht über Werham Glairn vor. Anschließend verkündet Ataragar Hammerright, dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit der Ramme und dem Eisenkeil in Naugard. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter Elbrecht von Altlay, Garlen-Questorin Danu Gwenlian, Elementarist Shafir al'Alam und der elfische Jäger Lorion Eibensaat. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von Gerbert und Nira verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.

(Episode 20.01b) Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.

27. Loar

(Episode 20.02) Am frühen Morgen kommt der Bericht von Erlerig Darrow über den Kult von Xul im Gasthaus "Zur roten Erde" an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus "Der prachtvolle Keiler" und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.

28. Loar

Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Lichtträger verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Lichtträgersymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Loar). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.

29. Loar, Gründertag (Stadtgründungsfest)

Am Morgen erfahren die Helden vom Prinz von Ankarz, dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit Graltik gab und dieser mit der Delegation aus Kratas wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten K'eygha die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister Pyrrhon in Kronstadt mit.

(Episode 20.03) Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern Knut Dickwurz mit seiner Tochter Hildi, den Minenarbeiter Ashrig Hackmeier und den fahrenden Barden Pirro Lautenwicht kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den Fürsten vom Travelwald.

30. Loar, Gründertag (Stadtgründungsfest)

Um Mitternacht zieht über dem Travelwald dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem Chaosdämon besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett einen alten Brief von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige Tagebuchseiten und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das Ezerunom und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von Ezezzur zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die Baba Jaga gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.

(Episode 20.04) Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Jerris ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager.

Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen Brief von Elatus und alle tauschen sich über Statthalter Vorax und die Geschehnisse in Kronstadt aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der K'eygha zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Kronstadt empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Kronstadt. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.

(Episode 20.05) Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Kronstadt und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter Publius Rutilius und dem Vorsteher der kronstädter Wachen Lucrann Sturmtrutzer begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.

VIII. Nauloar

1. Nauloar

Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.

Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte Talina Westwind und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den Boronquestor um eine erneute Weihe zu bitten.

Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler Jast Heidiger, welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf.

Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, Radbod Wagener ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.

(Episode 20.06) Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Kronstadt und lernten den Berstküstler Ragnar Helgirson kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten.

Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.

2. Nauloar

Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt.

Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.

(Episode 20.07) Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer Sukkuba verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „Flamme des Glaubens“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.

3. Nauloar

(Episode 20.08) Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Kronstadt gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte "Grüne Rast" auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend Käpt'n Kaltfisch, den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an Obloci und Archorbar geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.

(Episode 20.09) Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.

4. Nauloar

Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Questor des Boron. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.

(Episode 20.10) Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.

5. Nauloar

Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus den Drachentränen steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine Nachricht von Botschafter Lentus trifft ein und Obloci kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Lichtträgern im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thera überführt. Kenji begleitet die Lichtträger in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.

Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Usiels Augen sehen.

6. Nauloar

Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Kronstadt bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Märkteburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem persönlichen Tagebuch und der Matrix des Trebius Moreus die Beweise gefunden, dass Thera am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.

(Episode 20.11) Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine Nachricht von Ratte.

Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als Käpt'n Rötel entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.

(Episode 20.12) Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten Steinauge bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.

7. Nauloar

Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem alten Brief leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn Sereg, welchen Sabaoth Immortalis in L'yreh sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf das Arasmeer zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.

(Episode 20.13) Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „Baiula Spei“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.

8. Nauloar

Beim Frühstück treffen die Helden auf Obloci, welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt.

Am Vormittag wird die Matrix in den Lichtträgertempel nach Kronstadt überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach Märkteburg gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji den Lichtträgertempel.

Am Nachmittag fliegen die Helden nach Köslin und suchen den Grafen auf. Sein Sohn Derian begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten vom Arasmeer, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Feuerkanone des Admirals, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.

Am späten Nachmittag erwartet sie Ferolax Oreangle in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das Tauchboot und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.

Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe "Zum Seewolf" und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den Nebelschlund als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.

(Episode 20.14) In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachentränen beginne zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.

9. Nauloar

Am Morgen hat Obloci beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der theranischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thera eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der kronstädter Rat und der theranische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.

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Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer Corwin von Schaumingen ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.

Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachentränen und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thera darauf an. Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.

Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.

10. Nauloar

(Episode 20.15) In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein Brief von Egeil kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine Flaschenpost wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.

Ein Präsentkorb mit einem Brief erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen Brief von Iustus und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.

Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.

Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachentränen bluteten stark und verlieren ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von Abraxa. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das Mirakel „Lodernder Blick“.

Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos.

Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.

11. Nauloar

(Episode 20.16) Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum Boronquestor, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht.

Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert Kaltfisch und steckt ihn erstmal in die Wanne.

Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem Natator aeris, entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.

(Episode 20.17) Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckte. Auch die Mannschaft war äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk musste sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.

12. Nauloar

In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt.

Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.

In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias Vater und Mutter und Kenjis Lehrmeister Pyrrhon von Lis. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.

13. Nauloar

KAPITEL 21

(Episode 21.01) Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und Wolfhardt, als Archorbar zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in Galad Sidh berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Usiels zu finden, mit welcher dieser einst den vom Verijgorn korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Kronstädter Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen Brief von Abraxa.

Kapitän Etril Bollscheff

Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über Kapitän Bollscheff. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje Roana berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen.

Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die Baiula Spei von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt.

Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt Abdrushin und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine glühende Rede vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Kronstadt aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine Abschiedsrede, mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.

(Episode 21.02) Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.

Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin.

In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.

14. Nauloar, Fest der Nauda

Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.

Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Erzquestor.

Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von Ferolax. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.

(Episode 21.03) Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.

Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.

15. Nauloar, Fest der Nauda

Wigo

Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier Wigo, welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus Urupa herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen.

Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji.

Am späten Nachmittag verlässt die Baiula Spei die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.

(Episode 21.04) Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.

16. Nauloar

Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet.

Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der Arzt ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen.

Die Insel Totland

Die Überfahrt nach Totland ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. Totland). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.

Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere Phexglyphen seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.

Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von Notun, aber auch Floranuus und Mynbruje wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.

Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.

(Episode 21.05) Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.

17. Nauloar

Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit.

Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.

(Episode 21.06) Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „Heiße Heska“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel.

Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die Akte Ignus und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.

18. Nauloar

Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann.

Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.

Die nördlichste Zwielichtinsel

(Episode 21.07) Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die Zwielichtinseln liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden.

Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem Phexsymbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Phexzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt.
Käpt'n Jeto
Der mitgekommene Käpt'n Jeto löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem Brief des Informanten, welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.

Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.

(Episode 21.08) Die zurückkehrenden Helden werden von Iustus und Ferolax an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem Natator aeris nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Kronstädter Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der Akte Ignus an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.

19. Nauloar

Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit Kapitän Bollscheff und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung.

Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „Mafalda“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.

(Episode 21.09) Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen.

Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.

20. Nauloar

Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.

Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das Lied vom Fuselfels, welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels.

Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels

Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte.

Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.

Hackfressen-Jack

Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen sich, als Kaltfisch mit „Hackfressen-Jack“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.

21. Nauloar

(Geburtstag von Adarian von Wallenrode)

(Episode 21.10) Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr.

Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen.

Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen.

In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.

Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von "Grett, dem Abzieher", "Krakenmaul-Merl" und "Seeigel-Ragnar" genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.

Ekky, die Walfaust

(Episode 21.11) Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht. Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als Ekky die Walfaust vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen Plauzen-Paul und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie.

Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der Feuerqualle gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Kronstadt und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „Gesichtslosen“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“.

Plauzen-Paul

Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von Käpt'n Rötel, der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit Strymos verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut Heska wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen.

Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft.

Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.

22. Nauloar

(Episode 21.12) Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.

Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: Käpt'n Jeto war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben.

Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.

In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.

Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat.

Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.

(Episode 21.13) Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.

23. Nauloar

In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus den Drachentränen emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Usiel erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachentränen wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachentränen werden warm und verheilen unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen.

Piratenkönig Strymos und seine "Königin" Heska

Am Morgen suchen die Helden Strymos auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es Kaltfisch, welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratas auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.

Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork "Grimmschnitt" gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.

Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Usiels Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss.

Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.

Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.

(Episode 21.14) Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.

Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thera könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratas in Märkteburg wie Kronstadt ausgelöst (vgl. Episode 20.02). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch Graltik Einauge). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit Käpt'n Rötel erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der Baiula Spei ist, welcher seine Belohnung in Urupa abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.

Auf dem Weg nach oben hören die Helden das Fuselfels-Lied. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.

Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen kronstädter Kristallbecher mit „Sturmschluck“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.

Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Questorin der Garlen namens „Hyldania“ aus dem Tempel in Urupa ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.

24. Nauloar

In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern des Arasmeeres verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser des Arasmeeres eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.

(Episode 21.15) Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will.

Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel Lyo. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Kronstadt erinnert (vgl. Augustus Gottesprüfung) und die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.

Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts).
Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte
Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.

Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.

Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. Der Liebesfluch) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.

Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur Baiula Spei bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.

(Episode 21.16) Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines Briefes an den Bund des Lichtes und Henk offenbart ihnen, was er seiner Gilde geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des Phex-Eides, den die Helden geschworen haben (vgl. Kap.19.02). Schließlich kommt Ivar mit einer „Steifen Brise“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung Fuselfels‘ durch Plauzen-Paul, wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.

25. Nauloar

Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur Baiula Spei zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.

Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „Grett, dem Abzieher“, dem Meereskreaturen beherrschenden „Krakenmaul-Merle“ und dem Meisterstrategen „Seeigel-Ragnar“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind.

Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.

Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht.

Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von Käpt'n Jeto und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle.

Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.

(Episode 21.17) Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. Kenjis Tempel). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf Fuselfels, bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz Barsaive in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trosk“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held Nandrad beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barsaive ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die Passionen und an das Licht abbringen. Elbrecht von Altlay ist mit seiner Gruppe in den Dürdirs-Wäldern verschollen und Prinz Isgar soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von Ferolax und Iustus angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.

Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Questors einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Questor für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.

26. Nauloar

In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. Henks Taverne). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.

Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.

Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.

Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.

Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. Henks Taverne) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem Lied des Delphins, welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.

27. Nauloar

In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen.

Während die Helden bei Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen. Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt.

Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über Roanna den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den Gesichtslosen und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Kronstadt zusammenfasst.

(Episode 21.18) Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach Lyo gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.

Zuiderstadt auf der Insel Lyo

Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „Wol‘s Zegening“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Fischsklaven identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.

Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Fischsklaven erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde.

Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.

Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.

Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.

(Episode 21.19) Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die "Woltruida" und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden.

Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind.

Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.

Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo

Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.

Die Grüne Festung

Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Usiels Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.

Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Usiels, wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Kronstadt (vgl. Kenjis Traum). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Calen Caras“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.

Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.

Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.

Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten.

Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt.

Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Usiel befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.

Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Fischsklaven überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.

Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.

Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Fischsklave, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Fischsklaven verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Usiels Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel.

Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Fischsklaven überwältigt sind.

28. Nauloar

Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen Brief vom Kult des Xul und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.

(Episode 21.20) Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.

Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten. Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein.

In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Usiel ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. Usiels Traumbotschaft). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.

29. Nauloar

Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen.

Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen.

Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf.

Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte. Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der Nauda handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er ihre Hymne singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen Naudas Segen (+1 Intuition für einen Monat).

Henk holt die Drachentränen hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachentränen berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Usiel, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin Nauda. Anschließend erleben sie das Gespräch von Usiel und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Usiel für den goldenen König da sein kann (vgl. Usiels Erinnerungs-Vision).

30. Nauloar

Wigo mit seinem Löffel am Oberarm.

Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen.

Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. Wigo verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.

Die zweistündige Überfahrt zur Baiula Spei verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn Kaltfisch und Ekky das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.

(Episode 21.21) Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll.

Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.

Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als Principus Mortis für die Massaker in Lüderitz verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.

Zum Abendessen hat Roanna aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.

Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.

IX. Astoar

1. Astoar

Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.

Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen.

Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der Baiula Spei.

Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem astralen Schemen angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.

Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Erzquestor selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.

Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.

Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei.

Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das Principus Mortis bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die Passionen einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.

(Episode 21.22) Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Lüderitz, welche unzählige zivile Opfer forderten und den lüderitzer Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.

Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.

Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Usiels Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.

Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem theranischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.

Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.

Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.

2. Astoar

Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.

Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können.

Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Questor dann auch zum Labor eilen kann.

Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Questor, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären.

Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt.

Henk und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht.

Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Erzquestor Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist.

Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji teilt Borons Segen aus.

Zum Mittag nimmt die Baiula Spei wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.

(Episode 21.23) Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen. Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.

Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dschinn. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dschinn abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dschinn tanzte.

Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie.

Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er lässt sie wissen, dass er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen.

Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.

3. Astoar

Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.

Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss.

(Episode 21.24) Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können.

Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum

Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu Suno gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.

Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachentränen anfangen zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Usiels Augen schauen (vgl. Usiels Vision). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Usiel den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt.

Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.

Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.

4. Astoar

In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann.

Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen.

Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen.

Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.

5. Astoar

Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen.

Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.

Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.

Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten.

Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt.

Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt.

Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht.

Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.

(Episode 21.25) Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von Suno oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.

6. Astoar

In der späten Nacht haben die Helden eine kurze Traumsequenz, welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle.

Marcus Illurius Loxias

In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als Marcus Illurius Loxias vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten Bellrian, Lodewijk, Joro und Kadir und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland.

Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. Biographie), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann etwas über die „Helden der Drachentränen“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias Smintheus nennt.

Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachentränen und als alle Helden sie berühren, haben sie eine kurze Vision von Usiel, in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen.

Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen.

Joro

Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im Traumbild vom Berg der Sonne ähnelt. In diesem Augenblick stimmt Joro mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Alttheranisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.

Bellrian
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit Bellrian und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um Suno bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. Biographie). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents.
Lodewijk
Lodewijk erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. Biographie). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird.
Kadir
Schließlich berichtet auch Kadir seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. Biographie). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.

Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.

7. Astoar

(Episode 21.26) Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.

Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von Abraxas Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Usiel möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt.

Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach Lodewijks Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.

8. Astoar

Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.

Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regenden Drachentränen hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Usiel teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der "Blauen Festung" auf ihn warte (vgl. Vision auf Soltrum).

Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.

(Episode 21.27) Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.

9. Astoar

Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht.

Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann. Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.

Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.

In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen.

Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des Natator aeris geben zu wollen.

Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. Kenjis Tempel). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.

Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.

Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.

Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.

(Episode 21.28) Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen. Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.

Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest, jedoch ist allen ihre Verbindung zu den Drachentränen gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von den Drachentränen ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachentränen noch offenbaren werden, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.

Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.

10. Astoar

Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.

An Deck begegnen die Helden Kaltfisch und Ekky, welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.

Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den Natator aeris, welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll.

Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann ins Arasmeer hinablassen.

Das Tauchboot der Helden

Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab.

Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann. Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.

Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.

Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.

Die Tauchfahrt auf der Suche nach der "Blauen Festung"

Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt.

Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert.

Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.

(Episode 21.29) Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachentränen und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht Notuns Segen vor der Mannschaft der Baiula Spei und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des Natator aeris.

Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie Nesta'caim aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe Lumenisa ist und der Delphin Liria heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. Usiel und Lumenisa). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.

Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.

11. Astoar

12. Astoar

13. Astoar

14. Astoar, Fest der Astenda

15. Astoar, Fest der Astenda

16. Astoar

17. Astoar

18. Astoar

19. Astoar

20. Astoar

21. Astoar

(Geburtstag von Octavia)

22. Astoar

23. Astoar

24. Astoar

25. Astoar

26. Astoar

27. Astoar

28. Astoar

29. Astoar

  • Hier endet Naudas Segen (+1 Intuition) für die Helden

30. Astoar

X. Choar

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14./15. Fest des Chorollis

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XI. Hesoar

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7. Tag des Voranatas

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12. (Geburtstag von Kenjiro Asai)

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14./15. Fest der Hesinde

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27. Tag der Enodia

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XII. Noar

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14./15. Fest des Notun

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28.

29./30. Fest der Passionen